Richard-Wagner-Museum-Bayreuth

|Richard-Wagner-Museum, Bayreuth|

Perfekt inszeniert

„Kinder, schafft Neues“, dieser geflügelte Ausspruch Richard Wagners ist der Nachwelt überliefert. Diese Forderung – und noch viel mehr. Denn das wieder eröffnete Richard-Wagner-Museum in Bayreuth präsentiert sich modern und mit vielen Ausstellungsstücken, die früher der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Sie zeichnen die Geschichte der Bayreuther Festspiele nach. Um die historischen Exponate ins rechte Licht zu rücken, entschieden sich die Planer für Produkte von ADO Lights by TTC Timmler Technology.
Schauplatz ist der Erweiterungsbau des Museums – ein langgestreckter, flacher Bau aus Stahl und Glas. Konzipiert wurde er vom renommierten Museumsarchitekten Volker Staab aus Berlin. Während im Erdgeschoss Wechselausstellungen stattfinden, taucht der Betrachter im Untergeschoss des Gebäudes in die Aufführungsgeschichte der Bayreuther Festspiele ab. Die wertvolle Sammlung ist erstmals in dieser Vielfalt zu sehen. Hier scheinen Kostüme in deckenhohen Vitrinen zu schweben, hier sind Bühnenbildmodelle gestapelt. Schwarzweiß- Fotos entfalten ihre ganz eigene Magie, auch Kostbarkeiten wie das „Parsifal“-Glockenspiel aus den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und das „Walküre“-Heldenschaukelpferd gehören zu den ausgestellten Requisiten.

Die meisten Räume sind in dramatisches Schwarz getaucht – eine Entsprechung zum dunklen Theaterraum. Umso besser kommen die Artefakte zur Geltung. Die Planer von Licht-KunstLicht ließen für die Beleuchtung der Ausstellungsstücke 219 Mini-Spots des Herstellers ADO Lights montieren. Das Fabrikat LED-Luc ist nur daumengroß und stellt das leichtende Herzstück eines runden Deckeneinbaugehäuses dar. Die Spots sind magnetisch und können dank einer innenliegenden verstellbaren Zunge individuell ausgerichtet werden. Mit auswechselbaren Linsen (50°, 25° und 10°) lässt sich die Ausleuchtung nach den Vorgaben des Lichtplaners anpassen. Ob total auf den Punkt oder großflächig, jede Variante ist möglich. Wabenrasteraufsätze sorgen für Entblendung, konische Aufsätze entblenden und lenken das Licht. Auch die Farbe der stählernen Leuchtengehäuse wurde an das Setting angepasst: Dort wo Wände und Decken schwarz sind, hat der Leuchtenkorpus dieselbe Farbe, in weißen Vitrinen nimmt das Gehäuse den entsprechenden Farbton ebenfalls auf.

Eine perfekte Inszenierung. Richard Wagner hätte seine Freude daran.

Architekt: Staab Architekten, Berlin
Lichtplaner: LichtKunstLicht, Berlin/Bonn
Fotos: Peter von Pigage | Marcus Ebener

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